stosswellentherapie
   

Chronische schmerzhafte Reizzustände an Band- und Sehnenstrukturen, sowie
Insertionstendopathien stellen häufig ein therapeutisches Problem dar.
Trotz vielfältiger konservativer und operativer Behandlungsmöglichkeiten sind

  stosswellen
stosswellen

therapieresistente Fälle nicht selten. Seit 1992 kommen Stoßwellen bei der Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates zum Einsatz.

 

Was sind Stoßwellen?
Die in der Medizintechnik eingesetzten Stoßwellen sind im Wasser erzeugte Druckimpulse, die durch einen extrem schnellen Druckanstieg und durch ein hohes Druckmaximum gekennzeichnet sind. Der genaue Wirkmechanismus im Gewebe ist bis heute nicht endgültig geklärt.

 

Indikationen
Häufigste Indikationen für die radiale Stoßwellentherapie sind an der oberen Extremität die Epicondylitis humeroradialis (Tennisellbogen-1), die Epicondylitis humeroulnaris (Golferellenbogen-3) die Verkalkung der Rotatorenmanschette (Tendinosis calcarea-2), an der unteren Extremität die Bursitis trochanterica (Schleimbeutelentzündung am Oberschenkel-4) , die Bursitis präpatellaris (Schleimbeutelentzündung am unteren Patellapol-5) - der Fersensporn (Fasziitis plantaris-6) sowie im Bereich der Wirbelsäule schmerzhafte Myologenosen (Triggerpunkte).
Je nach Indikation und Energieflußdichte erfolgt eine Applikation von 1000 bis 4000 Impulsen in einer oder mehreren Sitzungen. Die Ankoppelung des Schallkopfes erfolgt über ein Gelkissen, die Fokussierung mittels Ultraschall oder röntgengezielt.


Behandlungen
Die Behandlung erfolgt ambulant. In der Regel sind bei der radialen Stosswellentherapie 3 bis 5 Sitzungen nötig. Eine spezifische Nachbehandlung ist meistens nicht erforderlich.

  stosswellengeraetradiales Stoßwellengerät stosswellentherapie
 

Nebenwirkungen
Nebenwirkungen sind selten und harmlos z.B. lokale oberflächliche Hauteinblutungen - Schwellungen, welche sich in der Regel ohne spezielle Behandlungen nach einiger Zeit von selbst zurückbilden. Schwerwiegende lokale oder allgemeine Komplikationen wurden bisher nicht festgestellt.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie ist bei den geschilderten Krankheitsbildern jedoch nie die Therapie der ersten Wahl. Voraussetzung für eine Stoßwellentherapie ist eine konsequente konservative Vorbehandlung des Patienten über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten. Sie steht damit auf der zweiten Stufe einer Therapieleiter noch vor einer möglichen Operation.
Die ESWT stellt eine Erweiterung des Spektrums der Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Reizzuständen am Stütz- und Bewegungsapparates dar.

   
 
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