wirbelsaeule
  knie

An der Wirbelsäule steht die Diagnostik im Vordergrund des orthopädischen Leistungsspektrums. Meistens ist neben der klinischen Untersuchung und dem konventionellen Röntgen eine ergänzende Schnittbilduntersuchung (CT oder MRT) notwendig. Die sehr unterschiedlichen Beschwerdebilder, welche Bandscheiben- und Wirbelsäulenerkrankungen verursachen, setzen eine genaue Anamnese und Untersuchung voraus.

Das gesamte konservative Behandlungsspektrum (Physiotherapie, Rückenschule, etc.) ist sowohl ambulant an der EMCO Privatklinik als auch im IGIA-Ambulatorium in Aigen möglich. Auch minimalinvasive Behandlungsformen fallen in das orthopädische Fachgebiet. Bei der epiduralen Schmerzbehandlung werden entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente (z.B. Volon® 80) in den Wirbelkanal verabreicht. Einerseits dient sie dazu, den Schmerzkreis zu durchbrechen, andererseits verfolgt man diagnostische Ziele z.B. um Wirbelsäulenbeschwerden von anderen Erkrankungen wie Leisten - oder Hüftleiden zu differenzieren.


  orthokin

Bei der Infiltrationstechnik

periradikulär oder artikulär – wird ein Medikament CT-gezielt an die schmerzhafte Nervenwurzel oder in die Gelenkskapsel (Facettengelenk) gespritzt. Eine Sonderform der Infiltrationstechnik ist die CT-gezielte Orthokin-Behandlung (körpereigene Rückentherapie) des degenerativ veränderten Facettengelenks.


Das Prinzip (ACP) ist dasselbe wie beim Knie- oder Sprunggelenk.

 

Bei der sogenannten Rhizotomie werden Thermosonden bildwandlergezielt an das schmerzhafte Facettengelenk geführt. An einer oder mehreren Etagen wird der Gelenksnerv des schmerzhaften Facettengelenks nach vorangegangener Stimulation mit 85 Grad verödet. Mit dieser Technik kann eine deutliche Schmerzverbesserung über Tage und Monate erreicht werden. Die Methode wird in Lokalanästhesie durchgeführt und ist wenig belastend. Sie kommt vor allem beim Versagen von konservativen und auch schmerzlindernden Infiltrationstechniken zur Anwendung. In jenen Fällen, wo eine Wirbelsäulenoperation unumgänglich ist, erfolgt die Indikationsstellung interdisziplinär – in enger Zusammenarbeit mit der neurochirurgischen Abteilung.

ACP-Therapie
     
 
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